Jedes Unternehmen möchte seine Kunden anhand von Mailings informiert halten. Das Ziel dahinter ist natürlich einerseits die Kundenbindung und andererseits, wenn möglich, die Neukundenakquisition oder ein Verkauf. Die typische (fehlerhafte!) Vorgehensweise ist leider immer die gleiche:
In der Grundlage sind diese Schritte auch sinnvoll und vollkommen richtig. Aber ...
Das erste Problem bei Mailings, ist, dass eine durchschnittliche Person mehrere Newsletter oder Werbemails die Woche bekommt. Eine Abhebung im Vergleich zu all den anderen ist daher zwingend notwendig. Das zweite Problem ist, dass nicht alle gesammelten E-Mail-Adressender den selben Personengruppen angehören. Es gibt E-Mail-Adressen (Personen!) die bereits Kunde sind und ganz anders angesprochen werden sollten, als E-Mail-Adressen (Personen!) die noch selten von der Firma gehört haben. Ein differenziertes Mailing ist daher eine sehr gute Idee. Drittes Problem ist, dass möglicherweise nicht alle gesammelten E-Mail-Adressen einem Mailing zugestimmt haben. Die rechtliche Situation ist hier (vor allem seit dem neuen Datenschutzgesetz) unbedingt zu beachten. Viertes Problem ist, dass ein Text um Ziele zu erreichen bestimmte Kriterien erfüllen muss. Wenn ein Text langweilig geschrieben wird, wird ihn keiner lesen und vor allem nicht auf Ihre Internetseite klicken. Fünftes Problem ist, dass ein Mailing ohne Bilder auch keine Emotionen wecken kann. Selbst negative Emotionen führen eher zu einer Handlung als keine. Ebenso sollte das Unternehmens-Logo durchdacht platziert werden. Daher sollte dieses auch in jedem Mailing zu finden sein. Sechstes Problem ist, dass der Link lediglich auf die eigene Internetseite verlinkt. Dies führt dazu, dass zum einen kein Controlling möglich ist, d.h., dass nicht nachvollzogen werden kann wie viele Klicks tatsächlich auf das Mailing zurückzuführen sind, und zum anderen wird der Interessierte nicht in Bezug auf die E-Mail angesprochen. Eine erfolglose Aktion ist somit leider sehr wahrscheinlich. Siebtes und hier letztes Problem ist, dass die E-Mail nicht individualisiert wurde, also die Empfänger z.B. nicht mit Namen angesprochen werden. Dies kann auch mit einfachen Mitteln automatisiert geschehen und sollte unbedingt berücksichtigt werden.
Wenn all diese Punkte nicht beachtet werden, kann ein Mailing schnell als erfolglose Aktion vergessen werden und die kostbare Zeit des Mitarbeiters, Korrektors und Grafikers hätte sich das Unternehmen sparen können.
wir möchten hier die Lösungen zu den eben genannten Problemen präsentieren. Zur besseren Übersicht machen wir dies stichpunktartig:
Wir hoffen, dass wir hiermit eine Grundlage schaffen konnten und die wichtigsten Fragen bereits beantwortet haben. Selbstverständlich sind für manche Umsetzungen die Unterstützung eines professionellen Unternehmens sinnvoll. Aber einfache Mailings können Sie mit diesen Tipps auch bereits selbst gestalten. Testen Sie die E-Mail bevor Sie sie an Ihre Kunden schicken. Dies können Sie indem Sie das Mailing an 2-3 Freunde schicken und deren Feedback einholen (möglichst mit verschiedenen E-Mail-Programmen).
Wir wünschen ein erfolgreiches Mailing!
Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen zur Verfügung. Wir hoffen, dass wir Sie mit unserem Wissen auch in Zukunft unterstützen können.